Der angezeigte Modellname

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Angezeigter Modellname

Der in EEP angezeigte Modellname

Der Modellname, welcher in der Modellauswahlliste von EEP angezeigt wird, resultiert nicht aus dem Namen der *.3dm-Datei, sondern aus den dafür vorgesehenen Namenseinträgen in der externen *.ini-Datei des Modells, die mit dem Dateinamen jedoch durchaus identisch sein dürfen. Der, mittels *.ini-Datei anzuzeigende Name muss grundsätzlich in den Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch und Polnisch definiert bzw. übersetzt sein und wird für die vier genannten Sprachen mit den folgenden Schlüsseln bestimmt:

Name_ENG = "Angezeigter Name des Modells in der englischen Version von EEP
Name_GER = Angezeigter Name des Modells in der deutschen Version von EEP
Name_FRA = Angezeigter Name des Modells in der französischen Version von EEP
Name_POL = "Angezeigter Name des Modells in der polnischen Version von EEP


Hintergrund

Beim Erzeugen eines neuen Projektes mit dem Home-Nostruktor 13.0 wird die zum Modell gehörige externe *.ini-Datei sofort erstellt - also noch bevor mit der eigentlichen Konstruktion des Modells überhaupt begonnen wird. Zum Zeitpunkt ihrer Erstellung beinhaltet die externe *.ini-Datei ein vorgefertigtes "Grundgerüst" aus standardisierten Schlüsseln und pauschal ausgefüllten Werten, die Sie lediglich anzupassen, oder zu ergänzen brauchen.

Externe ini.jpg


Die vier Schlüssel:"Name_ENG", "Name_GER", "Name_FRA" und "Name_POL" sind bereits vorhanden und die alphanumerischen Werte (für die vier Sprachen) tragen automatisch den Namen des von Ihnen benannten Projektes.

Wahl des Modellnamens (Zeichenvorrat)

Gegenüber der Wahl des Dateinamens bei der mehrere Richtlinien und internationale Normungen eingehalten werden müssen und die mit dem Einsatz bestimmter Technologien begründet sind, gibt es für die in EEP angezeigten Modellnamen nur sieben Sonderzeichen, die nicht verwendet werden dürfen. Darüber hinaus gibt es kaum Vorgaben, außer vielleicht dem Anliegen, dass die Lesbarkeit des Modellnamens gegenüber dem eigentlichen Dateinamen eher verbessert sein sollte. Die "Freiheiten" bei der Wahl des Modellnamens äußern sich bereits damit, dass die in EEP angezeigten Namen nicht einmal ansatzweise den Dateinamen entsprechen müssen. Es wäre z.B. durchaus denkbar, dass die *.3dm-Datei des Modells Test1_XYZ.3dm heißt, aber der in EEP angezeigte Name Weißer Kühlwagen lautet.

Bereits aus dem Vergleich der als Beispiel genannten Namen ist es ansatzweise ersichtlich, dass bei den (in EEP) angezeigten Namen sowohl Leerzeichen, Umlaute, diakritische Zeichen, als auch viele andere Sonderzeichen erlaubt sind. Der für die Anzeige des Modellnamens erlaubte Zeichenvorrat beinhaltet folgende Sonder- und Satzzeichen:

! # $ £ € % & ' ° @ ( ) * + - _ . : / 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 < > ? ^
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü
a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z à ä ç é è ö ù ü ß


Nicht erlaubte Sonderzeichen für den angezeigten Modellnamen sind die folgenden: ; " [ ] , \ =

 

Das Verbot zur Nutzung dieser Sonderzeichen in angezeigten Modellnamen ist damit begründet, dass die Zeichen selbst verschiedene Steuerbefehle in einer *.ini-Datei bilden.

Das Semikolon (Strichpunkt) wird als einleitender Steuerbefehl für den darauf folgenden Kommentar benutzt, der normalerweise in einer separaten Zeile nicht angezeigt werden soll.

 

Die Anführungszeichen bilden in der *.ini-Datei grundsätzlich den Anfang und das Ende eines alphanumerischen Wertes.

 

Die eckigen Klammern (Klammer auf, Klammer zu) bilden in der *.ini-Datei eine Sektion.

 

Das Komma trennt mehrere numerische Werte voneinander, die wiederum niemals in Anführungszeichen stehen dürfen.

 

Der Backslash (Rückstrich, oder umgekehrter Schrägstrich) dient bei lokalen Pfadangaben unter DOS- und Windows-Systemen der Bestimmung und Trennung von Laufwerken, Verzeichnisebenen (Ordnern) und Dateibezeichnungen.

 

Das Gleichheitszeichen ermöglicht den Zugriff auf den Wert eines Schlüssels mittels Sektion.


Unsere Empfehlungen bezüglich Modellnamen

Hinsichtlich der kontinuierlichen Fortentwicklung von EEP und der Implementierung neuer Funktionen in den Modellen, könnte es im Laufe der Zeit zunehmen schwieriger werden, bereits bei der Auswahl eines Modells zu erahnen, welche grundlegende Technik es unterstützt. Um dies als Grundinformation für den Anwender erkennbar zu machen wird daher zusätzlich empfohlen, am Ende des angezeigten Modellnamens die Versionsnummer von EEP (in runden Klammern) zu hinterlegen, für die das Modell speziell konstruiert wurde. Unterstützt ein Modell z.B. die LOD-Funktion ab EEP 8.0, so könnte am Ende des angezeigten Namens der Zusatz (v8) stehen.

 

Beispiel: DBAG 143-580 vr Ep.VI (v8)

Unterstützt ein Modell die Funktionen eines bestimmten Plug-in zu EEP, so könnte die Versionsnummer auch um die Nummer des jeweiligen EEP-Updates erweitert werden, wie z.B. (v7.2).

 

 

Wie bereits erwähnt, müssen die Schlüssel und Werte für die Anzeige des Modellnamen in den Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch und Polnisch grundsätzlich definiert bzw. übersetzt sein - man darf keinen davon löschen! Der Modellname als alphanumerischer Wert kann zwar in den vier Sprachen gleichlautend sein, am Besten wäre es jedoch, wenn allgemeine Namen wie z.B. Bahnsteig, Bahnhof, Baum, Scheune usw. übersetzt würden. Damit wären die ausländischen EEP-Anwender bestimmt einverstanden und Ihnen als Modellautor dankbar. Auch wenn es vielleicht nur die zweitbeste Methode ist, so können Sie die Übersetzungsvorschläge bei mehreren kostenlosen Onlinediensten abrufen.



Anbei einige Vorschläge zum Ausprobieren

Uebersetzer.jpg</center>

Es mag umstritten sein, es gibt aber den Grund zu der Annahme, dass aus der Sicht eines EEP-Anwenders das sogenannte Konstrukteur- bzw. Autorenkürzel nicht im angezeigten Modellnamen verzeichnet zu werden braucht, und wenn überhaupt, dann nicht an erster Stelle. Der Grund dafür liegt darin, dass beim Bau bzw. der Bestückung der Anlagen zunächst die Modelle (als Hauptdarsteller) im Vordergrund stehen. Wer eine Anlage baut, braucht vielleicht einen Baum oder eine ganz bestimmte Art davon, wie z.B. eine Birke, eine Tanne oder einen Ahorn - nicht jedoch einen AM1_Baum, oder eine XYZ5_Weide. Sollte bei der Modellauswahl der Autor des Modells als Markenname für besonders gute Qualität im Vordergrund stehen, so wird dabei der Autoren-Filter sicherlich bessere Dienste leisten.

Nicht vorhandene Modelle und die Online-Modellsuche



Unter dem Aspekt der in vier Sprachen übersetzten Modellnamen und der Tatsache, dass der angezeigte Modellname nicht mit dem Dateinamen übereinstimmen muss, kann sich die Frage aufdrängen: Wie können die, in einer Anlage fehlenden Modelle überhaupt gefunden werden, wenn sie in jeder Sprache anders lauten und auch in den Modellauswahllisten einen abweichenden Namen tragen können?

Die Antwort darauf lautet:
In den EEP-Anlagen werden die Modelle mit ihren *.3dm-Dateinamen, nicht jedoch mit dem angezeigten Modellnamen gespeichert. Sollten in einer Anlage Modelle fehlen, so erstellt EEP automatisch eine sogenannte Fehlteilliste, die als Online-Suchanfrage an den EEP-Shop gesendet werden kann. Die Ergebnisse der Suchanfragen verweisen auf die jeweilige Bezugsquelle, wobei nicht nur kostenpflichtige Shop-Artikel, sondern auch Freeware-Modelle der jeweiligen Anbieter ausgewertet werden. Die Fehlteillisten im HTML-Format werden in der jeweiligen EEP-Programmversion im Ordner \Resourcen\MissingModels\ gespeichert und tragen den Namen der Anlage, bei der noch nicht installierte Modelle festgestellt wurden.



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