Lichtsignal-IDs für Rollmaterialien

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Das neue Lichtsignal-Beleuchtungssystem für Fahrzeuge ab EEP7


Das neue Beleuchtungssystem für Rollmaterialien ab EEP 7.0 basiert auf insgesamt 6 Signal-IDs, wobei die ungeraden Signalnummern 1, 3, 5 für die Vorwärtsfahrt und die geraden Signalnummern 2, 4, 6 für die Rückwärtsfahrt der Rollmaterialien entlang der X-Achse des Koordinatensystems gelten.

Neues signallichtsystem rollmat.jpg

Die Trennung nach geraden und ungeraden Signalnummern im Bezug auf die Fahrtrichtung der Rollmaterialien gilt natürlich auch dann, wenn das Rollmaterial nur eine Kabine besitzt, also z.B. bei nahezu allen Straßenfahrzeugen, denn auch diese Fahrzeuge können und sollten mit dem neuen Lichtsignal-Beleuchtungssystem ausgestattet werden.

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Funktionalität der Lichtsignal-IDs bei Rollmaterialien:

Signal #1

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"Signal #1" darf ausschließlich für Lichtkegel der Lichtquellen bei der Vorwärtsfahrt, d.h. wenn sich ein Rollmaterial entlang der X-Achse in Richtung der positiven X-Werte bewegt - benutzt werden. Ob das Spitzenlicht aus einer, zwei oder drei Lichtquellen besteht und dadurch unterschiedliche Anzahl an Lichtkegeln entstehen, spielt an sich keine Rolle. Der Grund, wieso die Lichtkegel eine eigene Signal-Nummer erhalten und nicht etwa die gleiche Nummer wie die eigentliche Lichtquelle (also Signal #3) tragen, liegt darin, dass die Lichtkegel am Tage automatisch ausgeblendet (nicht mehr gerendert) werden, wogegen die Lichtquellen durchaus aktiv, also eingeschaltet werden können.

Signal #2

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"Signal #2" darf ausschließlich für Lichtkegel der Lichtquellen für die Rückwärtsfahrt, d.h. wenn sich ein Rollmaterial entlang der X-Achse in Richtung der negativen X-Werte bewegt - benutzt werden. Ob das Spitzenlicht (bzw. Rücklichtlicht bei Strassenfahrzeugen) aus einer, zwei oder drei Lichtquellen besteht und dadurch unterschiedliche Anzahl an Lichtkegeln entstehen, spielt an sich keine Rolle. Der Grund, wieso die Lichtkegel eine eigene Signal-Nummer erhalten und nicht etwa die gleiche Nummer wie die eigentliche Lichtquelle (also Signal #4) tragen, liegt darin, dass die Lichtkegel am Tage automatisch ausgeblendet (nicht mehr gerendert) werden, wogegen die Lichtquellen durchaus aktiv, also eingeschaltet werden können.

Signal #3

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"Signal #3" ist für eine oder mehrere Lichtquellen reserviert, die an der Vorderseite des Rollmaterials (z.B. auf der Seite der vorderen Kabine, soweit zwei vorhanden) angebracht sind und für die Vorwärtsfahrt gelten, d.h. wenn sich ein Rollmaterial entlang der X-Achse in Richtung der positiven X-Werte bewegt. Bei Eisenbahnfahrzeugen sind diese Lichter immer weiß. Sollten bei den Modellen Flare-Objekte benutzt werden, so sind die Vertices der Geometrie der Flare-Objekte auch mit der Signalnummer #3 zu belegen.

Signal #4

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"Signal #4" ist für eine oder mehrere Lichtquellen reserviert, die an der Rückseite des Rollmaterials (z.B. auf der Seite der hinteren Kabine, soweit zwei vorhanden) angebracht sind und für die Rückwärtsfahrt gelten, d.h. wenn sich ein Rollmaterial entlang der X-Achse in Richtung der negativen X-Werte bewegt. Bei Eisenbahnfahrzeugen sind diese Lichter immer weiß. Dies trifft auch für das weiße Licht von Straßenfahrzeugen, sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird. Sollten bei den Modellen Flare-Objekte benutzt werden, so sind die Vertices der Geometrie der Flare-Objekte auch mit der Signalnummer #4 zu belegen.

Signal #5

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"Signal #5" ist für eine bis zwei Lichtquellen reserviert, die an der Vorderseite des Rollmaterials (z.B. auf der Seite der vorderen Kabine, soweit zwei vorhanden) angebracht sind und für die Rückwärtsfahrt gelten, d.h. wenn sich ein Rollmaterial entlang der X-Achse in Richtung der negativen X-Werte bewegt. Bei Eisenbahnfahrzeugen sind diese Lichter immer rot. Im Falle von Straßenfahrzeugen erhalten die Vertices der vorderen Lichtquellen eine Doppelbelegung aus Signal #3 und Signal #5, weil die vorderen Scheinwerfer nicht ausgehen, nur weil das Fahrzeug nach hinten fährt. Sollten bei den Modellen Flare-Objekte benutzt werden, so sind die Vertices der Geometrie der Flare-Objekte auch mit der Signalnummer #5 zu belegen.

Signal #6

Signal-id56.gif

"Signal #6" ist für eine bis zwei Lichtquellen reserviert, die an der Rückseite des Rollmaterials (z.B. auf der Seite der hinteren Kabine, soweit zwei vorhanden) angebracht sind und für die Vorwärtsfahrt gelten, d.h. wenn sich ein Rollmaterial entlang der X-Achse in Richtung der positiven X-Werte bewegt. Bei Eisenbahnfahrzeugen sind diese Lichter immer rot. Im Falle von Straßenfahrzeugen erhalten die Vertices der hinteren Lichtquellen eine Doppelbelegung aus Signal #4 und Signal #6, weil die hinteren Positionslichter nicht ausgehen, nur weil das Fahrzeug nach vorne fährt. Sollten bei den Modellen Flare-Objekte benutzt werden, so sind die Vertices der Geometrie der Flare-Objekte auch mit der Signalnummer #6 zu belegen.

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Schaltzustände des neuen Lichtsignal-Beleuchtungssystems:

Unter dem Einsatz des neuen Lichtsignal-Beleuchtungssystems können sich in Abhängigkeit von der Fahrtrichtung und der Kupplungszustände der antreibenden Rollmaterialien folgende Schaltzustände der Signal-Licht-IDs ergeben:

•Beim Einzelfahrzeug (z.B. einer nicht gekoppelten Lokomotive) und der Fahrt nach vorne:

Signal #1 + Signal # 3 + Signal #6

•Beim Einzelfahrzeug (z.B. einer nicht gekoppelten Lokomotive) und der Fahrt nach hinten:

Signal #2 + Signal #4 + Signal #5

•Beim Fahrzeugverband (z.B. einem Zug) der nach vorne fährt, wobei die Lok zieht:

Signal #1 + Signal #3

•Beim Fahrzeugverband (z.B. einem Zug) der nach vorne fährt, wobei die Lok schiebt:

Signal #6

•Beim Fahrzeugverband (z.B. einem Zug) der nach hinten fährt, wobei die Lok zieht:

Signal #2 + Signal #4

•Beim Fahrzeugverband (z.B. einem Zug) der nach hinten fährt, wobei die Lok schiebt:

Signal #5

Diese Schaltzustände beziehen sich auf die Fahrt in der Nacht bzw. in der Dämmerung. Am Tage werden (wie bereits erwähnt) die Lichtkegel der Lichtquellen nicht gerendert, womit die Signal-IDs 1 und 2 gar nicht erst angesprochen werden.




Umsetzung in der Praxis, Hintergründe:


Mit der Einführung der neuen Grafikengine ab EEP 7.0 mussten die zuvor geltenden Licht-IDs modernisiert, abgeändert und erweitert werden, so dass die internen ID-Nummern von der früheren Nummerierung (im Home-Nostruktor 5.0) deutlich abweichen. Beim Prozess der Programm-Modernisierung wurde auch auf dessen Ergonomie geachtet, so dass die Licht-IDs nicht mehr in ein Eingabefeld eingetragen werden müssen, vielmehr ganz bequem über ein Auswahlmenü bestimmt werden können. Die jeweiligen Beleuchtungsarten sind nun im Klartext bezeichnet, so dass es auf den ersten Blick erkennbar ist, um welche Beleuchtungsart es sich handelt, wie z.B.: "Licht in Immobilien", "Fenster von Fahrzeugen", "Blinklicht 0.5s (an)", "Richtungsblinker links" usw.

Die Definition der beleuchteten und unbeleuchteten Farbwerte der Vertices und die Auswahl der Lichtart (die nun im Klartext mit ihrer Bezeichnung erscheint) geschieht über den Aufruf des Dialogfensters der Vertex-Eigenschaften, hier explizit durch die Auswahl der jeweiligen Signallicht-Bezeichnung.

Farbwert signal-id4.jpg



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