Scan-Mechanismus und Installationspfade in EEP: Unterschied zwischen den Versionen
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Wenn der Autors dafür gesorgt hat, dass der Name des Modells auch in der externen INI-Datei in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch eingetragen ist, so sehen die fremdsprachigen EEP-Anwender nicht nur die für sie verständliche Zuordnung, sondern sehen auch den Modellnamen in der jeweiligen Landessprache, nämlich als <tt>Kohlenbansen, Coal scamp, Zbiornik wegla, Service réserve charbon</tt> | Wenn der Autors dafür gesorgt hat, dass der Name des Modells auch in der externen INI-Datei in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch eingetragen ist, so sehen die fremdsprachigen EEP-Anwender nicht nur die für sie verständliche Zuordnung, sondern sehen auch den Modellnamen in der jeweiligen Landessprache, nämlich als <tt>Kohlenbansen, Coal scamp, Zbiornik wegla, Service réserve charbon</tt> | ||
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− | + | Es ist für den Anwender schwer nachvollziehbar, dass viele Modelle nach dem Einscannen der Kategorie <tt>Sonstige</tt> zugeordnet wurden. Hierauf haben die Autoren nur bedingt Einfluss. Wie dargelegt, arbeitet der Scan-Mechanismus nach einem starren Vergleichsprinzip, das nur zwei Antworten kennt: "ja" oder "nein". Nutzt ein Autors einen Installationspfad, der nicht in den Standardpfaden vorkommt, reagiert der Scan-Mechanismus zwangsläufig damit, dass er das Modell unter <tt>Sonstige</tt> einordnet. | |
Für den Autor bedeutet dies, dass die Standard-Pfade genutzt werden müssen, die das System kennt und somit auch übersetzen kann, anderenfalls muss er sich damit abfinden, dass seine Modelle in der Kategorie "Andere" rangieren. In der folgenden Übersicht finden Sie alle Kategorien, die das System kennt und damit auch übersetzen kann. Mit einem Klick auf eine Kategorie werden Sie zur nachgeschalteten Informationsseite geleitet, welcher alle gültigen Installationspfade und zulässige Modelltypen beim Export zu entnehmen sind. | Für den Autor bedeutet dies, dass die Standard-Pfade genutzt werden müssen, die das System kennt und somit auch übersetzen kann, anderenfalls muss er sich damit abfinden, dass seine Modelle in der Kategorie "Andere" rangieren. In der folgenden Übersicht finden Sie alle Kategorien, die das System kennt und damit auch übersetzen kann. Mit einem Klick auf eine Kategorie werden Sie zur nachgeschalteten Informationsseite geleitet, welcher alle gültigen Installationspfade und zulässige Modelltypen beim Export zu entnehmen sind. |
Version vom 13. März 2017, 15:46 Uhr
Inhaltsverzeichnis
Scan-Mechanismus und Installationspfade in EEP
Mit der Publikation von Eisenbahn.exe Professional 3.0 im Jahr 2003 wurde ein Scan-Mechanismus für die Installationspfade sowie ein INI-Lokalisierungssystem für Modelle eingeführt, um EEP mitsamt den offiziellen Add-ons und den vielfältigen Zusatzmodellen auch den ausländischen Interessenten in ihrer jeweiligen Landessprache (englisch, französisch, polnisch) anbieten zu können. Dieses System ist nach wie vor gültig. Mit der Umstellung auf das Modelldateiformat *.3dm ab EEP 7.0 wurde das INI-Lokalisierungssystem dahingehend präzisiert, dass dieses System nun ausschließlich der eigentlichen Übersetzung dient und keinerlei weitere Funktionsparameter mehr aufnimmt. Diese werden seither in der internen System.ini des Modells gespeichert.
Scan-Mechanismus: Funktionsprinzip
Zweck des Modelle-Scans ist die eindeutige Zuordnung der Modelle zu einer bestimmten Kategorie, wobei der Modellname (nicht der Dateiname) - unabhängig vom physikalischen Installationspfad auf dem Datenträger - in der jeweils zutreffenden Landessprache erscheint.
Die Installationspfade zu den Unterverzeichnissen, in denen die Modell- und die dazugehörige INI-Datei physikalisch gespeichert werden, lauten:
\Resourcen\Immobilien\Verkehr\Betriebswerke\Kohlenbansen.3dm \Resourcen\Immobilien\Verkehr\Betriebswerke\Kohlenbansen.ini
Der Scan-Mechanismus vergleicht den Installationspfad anhand eines starren Übersetzungsplans mit der Verzeichnisstruktur. Er ordnet das Modell einer Kategorie zu, die in der jeweiligen Landessprache abgefasst ist:
- deutsch: Kategorie Immobilien → Verkehr → Betriebswerke
- englisch: Kategorie Static Structures → Traffic → Depots
- polnisch: Kategorie Budynki → Ruch→ Zajezdnie kolejowe
- französisch: Kategorie Propriete → trafic→ depot des locomotives
Hierbei gilt die Einschränkung, dass Sonderzeichen nicht zugelassen sind. Damit sind die diakritischen Zeichen im Polnischen und Französischen (Propriété → trafic→ dépôt du charbon) ebenso verboten wie Leerzeichen oder das ß im deutschen Wort Straßenbahn.
Wenn der Autors dafür gesorgt hat, dass der Name des Modells auch in der externen INI-Datei in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch eingetragen ist, so sehen die fremdsprachigen EEP-Anwender nicht nur die für sie verständliche Zuordnung, sondern sehen auch den Modellnamen in der jeweiligen Landessprache, nämlich als Kohlenbansen, Coal scamp, Zbiornik wegla, Service réserve charbon
Die Funktionsweise des Scan-MechanismusSie beruht auf dem Vergleich der Installationspfade der Modelle mit vorhandenen Standardpfaden in den Übersetzungstabellen. Die Übersetzungen der Kategorie-Namen befinden sich in weiteren Unterordnern des EEP-Ordners: \Resourcen\Categories\, und zwarin den *.inf-Dateien, die Sie mit einem Text-Editor öffnen können. Jede Kategorie hat demnach einen deutschen, englischen, französischen und polnischen Namen sowie vorgegebene und der Kategorie zugehörige Standardpfade. Gleicht der Installationspfad eines Modells einem vorgegebenen Standardpfad in der Übersetzungstabelle, so wird das Modell der entsprechenden Kategorie zugeordnet, wobei die Namen der Kategorie und des Modells in der jeweiligen Landessprache angezeigt werden. Gleicht der Installationspfad des Modells nicht dem Standardpfad in der Übersetzungstabelle, so wird das Modell der Kategorie Andere zugeordnet, da die Übersetzungstabellen keine Übersetzung für den Namen des Ordners enthalten, in den das betreffende Modell installiert wurde. Hieraus resultieren manche Probleme. Tücken des Scann-MechanismusEs ist für den Anwender schwer nachvollziehbar, dass viele Modelle nach dem Einscannen der Kategorie Sonstige zugeordnet wurden. Hierauf haben die Autoren nur bedingt Einfluss. Wie dargelegt, arbeitet der Scan-Mechanismus nach einem starren Vergleichsprinzip, das nur zwei Antworten kennt: "ja" oder "nein". Nutzt ein Autors einen Installationspfad, der nicht in den Standardpfaden vorkommt, reagiert der Scan-Mechanismus zwangsläufig damit, dass er das Modell unter Sonstige einordnet. Für den Autor bedeutet dies, dass die Standard-Pfade genutzt werden müssen, die das System kennt und somit auch übersetzen kann, anderenfalls muss er sich damit abfinden, dass seine Modelle in der Kategorie "Andere" rangieren. In der folgenden Übersicht finden Sie alle Kategorien, die das System kennt und damit auch übersetzen kann. Mit einem Klick auf eine Kategorie werden Sie zur nachgeschalteten Informationsseite geleitet, welcher alle gültigen Installationspfade und zulässige Modelltypen beim Export zu entnehmen sind.
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