Konstruktion von Fahrwegen (Splines): Unterschied zwischen den Versionen

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   Splines_14.jpg|Minimallösung ohne Objekte
 
   Splines_14.jpg|Minimallösung ohne Objekte
   Splines_15.jpg|Einfache Weichenlaterne und Prellbock (Spielzeugbahn HW1)
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   Splines_15.jpg|Einfache Weichenlaterne und Prellbock; hervorgehoben: Weichenlaterne _2 (Spielzeugbahn HW1)
   Splines_16.jpg|Individuelle Weichenlaterne mit korrekter Anzeige des weißen Kreises und Prellbock (Meterspurgleis CE1)
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   Splines_16.jpg|Individuelle Weichenlaterne für Rechtsweiche mit korrekter Anzeige des weißen Kreises und Prellbock; hervorgehoben Weichenlaterne _4 mit Objekt <tt>WLR</tt>:  (Meterspurgleis CE1)
 
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Version vom 5. April 2018, 10:06 Uhr

Spline bedeutet in der EEP-Begriffswelt zweierlei:

  • Eine Programmfunktion in EEP, die das halbautomatische Setzen und Ausrichten von Objekten entlang von Fahrwegen erlaubt.
  • Die Fahrwege selbst.

Dieser Artikel beschreibt die Konstruktion und Funktionsweise der Fahrwege (fortan nur noch: Splines).

Splines können im Gegensatz zu anderen Modellen vom Anwender gestreckt und gebogen werden. Dabei wird ihre Textur nicht – wie beim Strecken anderer Modelle – gedehnt oder gestaucht, vielmehr so wiederholt, dass es dem Auge des Betrachters im Idealfall nicht auffällt. Damit werden Splines zuallererst für die Darstellung von Gleisen, Schienen, Straßen, Dämmen, Mauern, Wasserläufen etc.verwendet.

Ein Spline lässt sich als in die Länge gestreckter Querschnitt eines Autoreifens vorstellen.

Splines 00.jpg

Splines konstruieren

Standard-Splines

Die Konstruktion von Splines unterscheidet sich grundsätzlich von der aller anderen Modelle. Dies wird beim Anlegen eines neuen Projekts deutlich. Bereits hier entscheidet der Konstrukteur, dass er einen Spline zu konstruieren beabsichtigt und der Home-Nostruktor richtet die entsprechende Arbeitsumgebung ein.

Splines 01.jpg

Zwei leere Kon-Dateien hat der Home-Nostruktor angelegt. In Track-Kon_001.kon zeichnet der Konstrukteur die Querschnittsdefinition, in Track-Kon_002.kon eine optionale Oberleitung im Längsschnitt. Hinweis: Eine Falle ist die Präsentation der Datei Track-Kon_002.kon im oberen der beiden Fenster. Es muss zum unteren Fenster gewechselt werden. Eine sehr einfache Querschnittsdefinition in der Datei Kon-001 für einen Fußweg kann so aussehen:

Splines 02.jpg

Die vier Vertizes werden nacheinander im Uhrzeigersinn gesetzt. Die Zwischenlinien sind nicht erforderlich, erleichtern jedoch die Übersicht. Diese Merkmale sind charakteristisch für die Spline-Konstruktion:

  • Der Spline ist symmetrisch, damit er später vom Anwender in beiden Richtungen aneinandergesetzt werden kann.
  • Die Home-Nostruktor nummeriert die Vertizes während des Setzens durch; er beginnt bei 0.

Hinweis: Die Zählung, die der Home-Nostruktor vornimmt, ist nicht beeinflussbar. Deshalb muss das Setzen im Uhrzeigersinn erfolgen. Weitere Vertizes können später allenfalls "rechts" vom zuletzt gesetzten Vertex hinzugefügt werden. In allen anderen Fällen muss der Spline komplett neu gezeichnet werden.

Im Vorschaufenster sieht der Spline so aus:

Splines 03.jpg

Diese Merkmale sind zu erkennen:

  • Der Spline hat noch keine Textur.
  • Seine seitliche Kante wirkt trotz eckiger Konstruktion gerundet. Das hat Konsequenzen für das Konstruieren von Gleisobjekten, die in Verbindung mit Splines stehen.
  • Die linke Kante ist entgegen der "Autoreifen-Abbildung" ganz oben unsichtbar, weil der Spline kein Backface Culling aufweist.


Harte und weiche Kanten

In einigen Abbildungen dieser Beispiele weisen blaue Pfeile auf direkt nebeneinander liegende Vertizes hin. Sie erzwingen eine senkrechte Ausrichtung der Normals und verhindern so eine optische Abrundung der betreffenden Kante.

Im Bild des einfaches Wegesplines oben fehlte der zusätzliche Vertex, weshalb der Home-Nostruktor und EEP dort eine weiche Kante ausbilden.

Eine andere Möglichkeit der Ausbildung von deutlichen (Textur-)kanten wird durch das Zerlegen des Splines in einzelne Stränge erreicht. Im Gegensatz zur Abbildung eines Gleis-Spline weiter oben sind hier Schienenoberfläche und Schienenkörper in separaten Splines definiert.

Splines 13.png

Meterspur-Spline (CE1)

Invertierte und kombinierte Splines

Weil Splines nur eine sichtbare Seite aufweisen, müssen Splines, deren Innenseiten sichtbar sein sollen, in Gegenrichtung angelegt werden.

Folglich müssen Splines, die innen und außen sichtbar sein sollen, eine umgestülpte Spline-Definition erhalten:

Die Lücke links ist hier aus Anschauungsgründen größer, als sie in der Realität sein muss. Die Linien können sich auch durchkreuzen, solange ihre Endkanten im Material des Hohlraums verborgen bleiben. Dies zeigt auch die Abbildung des Tunnel-Splines weiter oben am Zusammentreffen von Vertex 0 und 25. Solche Hülsen können auch durch Kombination zweier Spline-Definitionen erzielt werden.


Weichenlaterne und Prellbock: der Achsendialog

Um einen Spline exportieren zu können, muss er mit Achsen für Weichenlaterne und Prellbock versehen werden, auch dann, wenn diese Achse keine Objekte enthalten.

Hierzu werden die reservierten Achsennamen _1 und _2 verwendet.

Hinweis: Für den Einbau individueller Weichenalternen mit vorbildgerechtem Signalbild siehe reservierten Achsennamen.


Texturieren

Die Spline-ID

Splines für den Hausgebrauch

Splines für den EEP-Shop

Die interne ini-Datei

Pflichteinträge

Einweg-Straßen-Splines

Splines und die EEP-Kategorien

Dreidimensionale Splines