Konstruktionsrichtlinien (10 Gebote): Unterschied zwischen den Versionen

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Ab Jahresbeginn 2019 treten die im Herbst 2018 veröffentlichten Modellbaurichtlinien des Trend-Verlages in Kraft. Die folgenden Darlegungen sind teilweise veraltet oder stehen im Widerspruch zu den Modellbaurichtlinien.
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Zum Jahresbeginn 2019 sind die im Herbst 2018 veröffentlichten Modellbaurichtlinien des Trend-Verlages in Kraft getreten. <br>
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Die folgenden Darlegungen wurden entsprechend angepasst.
  
Bisher liegen die Modellbaurichtlinien noch nicht in einer zumutbaren Reinschrift vor. Erst dann werden sie in dieses Wiki übernommen.
 
  
 
==10 Gebote für einen Konstrukteur und für die, die es noch werden möchten==
 
==10 Gebote für einen Konstrukteur und für die, die es noch werden möchten==
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: 1. Prüfung der Dateikonformität
 
: 1. Prüfung der Dateikonformität
 
::: Dateinamen sind inklusive der Dateierweiterung (also den Zeichen nach dem Punkt *.*) auf maximal 31 Zeichen begrenzt.
 
::: Dateinamen sind inklusive der Dateierweiterung (also den Zeichen nach dem Punkt *.*) auf maximal 31 Zeichen begrenzt.
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::: Autoren-Kürzel am Ende des Dateinamens
  
 
: 2. Sonderzeichen  
 
: 2. Sonderzeichen  
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: 4. Texturieren der Modelle
 
: 4. Texturieren der Modelle
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::: Ein Modell sollte möglichst aus nur einer einzigen angemessen klein dimensionierten Haupt-Textur bestehen.
 
::: Der Aufbau des Modells sollte so detailliert wie möglich erfolgen.
 
::: Der Aufbau des Modells sollte so detailliert wie möglich erfolgen.
 
::: Der Konstrukteur sollte sich vor dem Bau seines Modells darüber im Klaren sein, welche Textur "am Günstigsten" ist.
 
::: Der Konstrukteur sollte sich vor dem Bau seines Modells darüber im Klaren sein, welche Textur "am Günstigsten" ist.
 
::: Eine Textur mit, oder eine ohne Billboarding.
 
::: Eine Textur mit, oder eine ohne Billboarding.
 
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::: Grundsätzlich sollten alle Texturen komprimiert werden, also im DXT1 oder DXT5-Format gespeichert sein.
:: [[Datei:030.gif]]'''''<font color="red">!Wichtig!</font>'''''
 
::: Gibt es im Modell Teile von beiden Arten, werden auch zwei Texturen erzeugt/generiert.
 
 
 
:: [[Datei:030.gif]]'''''<font color="red">!Nicht vergessen!</font>'''''
 
::: Die Anzahl der Texturen ist der Multiplikator der Rendering-Pipeline.
 
::: Baue ich also zum Beispiel ein Signal und komme eigentlich ganz gut ohne Billboarding aus, so darf ich nicht vergessen, dass ich für die Flares auch eine Billboarding-Textur brauche.
 
::: Günstig wäre es, diese in die Haupttextur aufzunehmen, nur dann muss auch die Haupttextur Billboarding (mit Alpha-Kanal) sein.
 
  
 
: 5. Grundsätze
 
: 5. Grundsätze
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::: Monotone RGB-Flächen ohne jegliche Oberflächenstruktur müssen vermieden werden.
 
::: Monotone RGB-Flächen ohne jegliche Oberflächenstruktur müssen vermieden werden.
  
: 6. Tauschtexturen
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: 6. Tauschtexturen und Aufschriften (ab EEP 15)
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::: Wenn es für ein Modell plausibel/angebracht erscheint, so sollten „Aufschriften“ (neu geschaffene Beschriftungstechnik für Modelle ab EEP15), oder aber Tauschtexturen zur mehrfachen und speziellen Nutzung der Modelle und Erhöhung der optischen Vielfalt, sowie der Individualität der Anlagen implementiert werden.
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:::Grundsätzlich gilt, dass die Tauschtexturen nur partiell (für bestimmte Elemente bzw. Baugruppen eines Modells) genutzt werden dürfen, nicht jedoch für das komplette Modell in seinem Erscheinungsbild.
 
::: Bei Tauschtexturen ist zu beachten, dass die Tauschtexturen in den gleichen Ordner installiert werden sollen, in dem das Modell abgelegt wurde und der Anfang des Dateinamens dem Namen des Modells zu entsprechen hat.
 
::: Bei Tauschtexturen ist zu beachten, dass die Tauschtexturen in den gleichen Ordner installiert werden sollen, in dem das Modell abgelegt wurde und der Anfang des Dateinamens dem Namen des Modells zu entsprechen hat.
  
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::: 1024x519 ist folglich falsch.
 
::: 1024x519 ist folglich falsch.
  
: 8. Verwendung der LOD-Technik
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: 8. Modellgröße
::: Die Modelle sind grundsätzlich mit LOD-Stufen gemäß folgender Richtlinie auszuführen.
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::: Ein komplettes EEP-Modell mit allen LOD Stufen darf 500.000 Dreiecke nicht übersteigen.
 
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::: Die erste Stufe „LOD0“ darf 300.000 Dreiecke nicht übersteigen.
::: <u>LOD-Stufen - Richtlinie</u>
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::: Die zulässige Anzahl der Dreiecke in der letzten LOD-Stufe ergibt sich aus der Größe des Modells in Pixeln (Breite des Modells) x (Höhe des Modells) in 750m Entfernung bei einer Bildschirmauflösung von 1920 x 1080 Pixeln mal Faktor 3.
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::: Somit sind alle Modelle grundsätzlich mit LOD-Stufen gemäß folgenden Anhaltspunkten, abhängig von der Erfahrung des Konstrukteurs auszuführen.
  
<table>
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:::: <table>
<tr><td>Anzahl Polygone</td><td>Anzahl LoD Stufen</td><td>Bezeichnung der LoD Stufen</td><td>Polygon Reduzierung um mindestens</td></tr>
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:::: <tr><td><center>&nbsp;Lfd. Nr&nbsp; </center></td><td><center>&nbsp; LoD Stufe&nbsp; </center></td><td><center>Reduzierung um</center></td><td><center>Entfernung</center></td></tr>
<tr><td><center>Bis 500</center></td><td><center>1 - 2</center></td><td><center>LOD_0 bis LOD_1*</center></td><td><center>20 - 30 % *</center></td></tr>
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:::: <tr><td><center>1</center></td><td><center>LoD 0</center></td><td><center>0 % (Original)</center></td><td><center>- 50 m</center></td></tr>
<tr><td><center>500 – 10.000</center></td><td><center>2</center></td><td><center>LOD_0 bis LOD_1</center></td><td><center>50 %</center></td></tr>
+
:::: <tr><td><center>2</center></td><td><center>LoD 1</center></td><td><center>15 - 30 %</center></td><td><center>50 - 100 m</center></td></tr>
<tr><td><center>10.000 - 30.000</center></td><td><center>3</center></td><td><center>LOD_0 bis LOD_2</center></td><td><center>70 %</center></td></tr>
+
:::: <tr><td><center>3</center></td><td><center>LoD 2</center></td><td><center>30 - 60 %</center></td><td><center>100 - 200 m</center></td></tr>
<tr><td><center>30.000 - 50.000</center></td><td><center>4</center></td><td><center>LOD_0 bis LOD_3</center></td><td><center>75 %</center></td></tr>
+
:::: <tr><td><center>4</center></td><td><center>LoD 3</center></td><td><center>60 - 80 %</center></td><td><center>200 - 500 m</center></td></tr>
<tr><td><center>über 50.000</center></td><td><center>5</center></td><td><center>LOD_0 bis LOD_4</center></td><td><center>85 %</center></td></tr>
+
:::: <tr><td><center>5</center></td><td><center>LoD 4</center></td><td><center> &nbsp;90 - 100 % (max 3.000 Dreiecke)&nbsp; </center></td><td><center>600 - 1.000 m</center></td></tr>
</table><br>
+
:::: </table><br>
*''soweit sinnvoll machbar - dabei dann in LOD_1 Reduktion um 20 - 30 %''
 
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: 9. Achsen
 
: 9. Achsen

Version vom 13. Juli 2019, 16:14 Uhr

Zum Jahresbeginn 2019 sind die im Herbst 2018 veröffentlichten Modellbaurichtlinien des Trend-Verlages in Kraft getreten.
Die folgenden Darlegungen wurden entsprechend angepasst.


10 Gebote für einen Konstrukteur und für die, die es noch werden möchten

I. Dateiname des Modells

1. Prüfung der Dateikonformität
Dateinamen sind inklusive der Dateierweiterung (also den Zeichen nach dem Punkt *.*) auf maximal 31 Zeichen begrenzt.
Autoren-Kürzel am Ende des Dateinamens
2. Sonderzeichen
Dateinamen dürfen keine Sonderzeichen, wie "Leerzeichen“, <, >, ?, ", :, |, \, /, *,oder & enthalten.
Ebenso sind Ä, Ü, Ö, ä, ü, ö, sowie das "ß" nicht erlaubt.
Das Sonderzeichenverbot gilt für ALLE Dateien, also auch für WAV-Dateien, Anlagen, abgespeicherte Blöcke usw.
3. Pfade im Ressourcen-Ordner
Auch für die Vergabe von neuen Ordnernamen gelten die unter „Sonderzeichen“ vorgegebenen Regeln.
Es handelt sich hierbei nicht um Regeln, die der Trend-Verlag erfunden hat.
Es handelt sich vielmehr um allgemein gültige Regeln, die von der Computertechnik und Industrie aufgestellt wurden bzw. her rühren/stammen.

II. Texturen des Modells

4. Texturieren der Modelle
Ein Modell sollte möglichst aus nur einer einzigen angemessen klein dimensionierten Haupt-Textur bestehen.
Der Aufbau des Modells sollte so detailliert wie möglich erfolgen.
Der Konstrukteur sollte sich vor dem Bau seines Modells darüber im Klaren sein, welche Textur "am Günstigsten" ist.
Eine Textur mit, oder eine ohne Billboarding.
Grundsätzlich sollten alle Texturen komprimiert werden, also im DXT1 oder DXT5-Format gespeichert sein.
5. Grundsätze
Die Farbgebung von Modellen sollten grundsätzlich nach dem RAL-Farbschema der Originalmodelle erfolgen.
Modelle sind grundsätzlich zu texturieren, das heißt im Klartext: Es müssen IMMER und ALLE Vertices texturiert sein!
Einfärbungen oder Farbänderungen an Modellen durch Einfärben von Vertexen ist nicht gestattet.
Als absolute Untergrenze bei der Texturierung sollte ein Wert von 50x50 Pixel pro 1 qm Modellfläche gelten. Ein guter Richtwert liegt bei 80-90 Pixel x 80-90 Pixel pro 1 qm Modellfläche.
Die Texturen sollten, wenn möglich – insbesondere bei Immobilien - aus Originalbildern entstehen.
Monotone RGB-Flächen ohne jegliche Oberflächenstruktur müssen vermieden werden.
6. Tauschtexturen und Aufschriften (ab EEP 15)
Wenn es für ein Modell plausibel/angebracht erscheint, so sollten „Aufschriften“ (neu geschaffene Beschriftungstechnik für Modelle ab EEP15), oder aber Tauschtexturen zur mehrfachen und speziellen Nutzung der Modelle und Erhöhung der optischen Vielfalt, sowie der Individualität der Anlagen implementiert werden.
Grundsätzlich gilt, dass die Tauschtexturen nur partiell (für bestimmte Elemente bzw. Baugruppen eines Modells) genutzt werden dürfen, nicht jedoch für das komplette Modell in seinem Erscheinungsbild.
Bei Tauschtexturen ist zu beachten, dass die Tauschtexturen in den gleichen Ordner installiert werden sollen, in dem das Modell abgelegt wurde und der Anfang des Dateinamens dem Namen des Modells zu entsprechen hat.
7. Texturgrößen
Als Texturgrößen sollten folgende Standardformate verwendet werden:
256x256; 512x512; 1024x1024; 1200x1200; 1600x1600; 1980x1980; 2048x2048.
Es können durchaus andere Größen (Halbformate) verwendet werden. In diesem Fall ist jedoch zu beachten, dass dieses Halbformat dann auch stimmt.
1024x512 ist ein Beispiel für ein richtiges Halbformat.
1024x519 ist folglich falsch.
8. Modellgröße
Ein komplettes EEP-Modell mit allen LOD Stufen darf 500.000 Dreiecke nicht übersteigen.
Die erste Stufe „LOD0“ darf 300.000 Dreiecke nicht übersteigen.
Die zulässige Anzahl der Dreiecke in der letzten LOD-Stufe ergibt sich aus der Größe des Modells in Pixeln (Breite des Modells) x (Höhe des Modells) in 750m Entfernung bei einer Bildschirmauflösung von 1920 x 1080 Pixeln mal Faktor 3.
Somit sind alle Modelle grundsätzlich mit LOD-Stufen gemäß folgenden Anhaltspunkten, abhängig von der Erfahrung des Konstrukteurs auszuführen.
 Lfd. Nr 
  LoD Stufe 
Reduzierung um
Entfernung
1
LoD 0
0 % (Original)
0 - 50 m
2
LoD 1
15 - 30 %
50 - 100 m
3
LoD 2
30 - 60 %
100 - 200 m
4
LoD 3
60 - 80 %
200 - 500 m
5
LoD 4
 90 - 100 % (max 3.000 Dreiecke) 
600 - 1.000 m

9. Achsen
Beim Bau des Modells muss grundsätzlich auf nicht notwendige Achsen / Achsenschachtelungen verzichtet werden.
Zusätzliche Achsen erhöhen die Rendering-Zeit erheblich.
10. EEP - Normung der Modelle
a) Rollmaterial Schiene
Um einen einheitlichen Standard für Rollmaterialien zu gewährleisten, sind nachfolgende Anforderungen unumgänglich.
- Strikte Einhaltung der Normen zu Puffern
-> Pufferhöhe = 100 cm über Gleisoberkante
-> Pufferabstand, mittig = 175 cm
b) Rollmaterial Straße
Um einen einheitlichen Standard für Rollmaterialien zu gewährleisten, sind nachfolgende Anforderungen unumgänglich.
- Standardversatz 2 m/ 200 cm von Straßenmitte
- Kupplungshöhe Fahrzeuge/ Anhänger (z.B. PKW, LKW, Traktoren)
-> einheitliche Kupplungshöhe für Fahrzeuge derselben Gattung (Pkw, kleine Lkw mit Anhänger / LKW mit Auflieger) Abstimmung unter Konstrukteuren notwendig!
- keine Geisterfahrzeuge mehr (ohne Fahrer).
- Ausführung mit Fahr-, Brems- und Blinklichtern
c) Immobilien
- Richtwert für Texturen: 80-90 Pixel x 80-90 Pixel pro 1 qm Modellfläche.
- Untergrenze 50x50 Pixel pro 1 qm Modellfläche (für sichtfeldferne Flächen etc.)
- Vermeidung von monotonen RGB-Farbgebungen ohne jegliche Oberflächenstruktur
- Gebäude-Sockel sollten bis unter die Nulllinie der Z-Achse (-x) reichen (-50 cm), da Häuser, die an einen Straßen-Spline mit Fußweg gesetzt werden, ansonsten in der Luft hängen.

III. Anmerkung

Das Modell, welches mit der jeweiligen HomeNos Userversion erstellt wurde, muss nach dem Zustandekommen eines Konstrukteursvertrages nochmals mit der jeweiligen DEV Version des HomeNos erstellt werden. Grund hierfür ist die bereits erfolgte Signierung des Modells auf die jeweilige Seriennummer des Users.


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