Regelwerke und Hinweise für offizielle Konstrukteure

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Dokumentation schreiben und verlinken

Wenn die Installation, der Einbau auf der Anlage oder der Betrieb eines Modells erklärungsbedürftig ist, soll der Konstrukteur eine Dokumentation erstellen, die den Anwender auf möglichst kurzem Weg zum Ziel führt.

Dokumentation schreiben

Schreiben Sie nicht drauf los, sondern versuchen Sie sich in die Perspektive des Anwenders, der das Modell ohne Umstände verwenden will, zu versetzen. Was ist für ihn Voraussetzung, was eher Folklore? Erstellen Sie dann für sich eine Gliederung, die dem Anwender als logische Abfolge von Informationen und Handlungsanweisungen erscheint.

Natürlich haben Sie das Recht, auch kurze allgemeine Erklärungen zum Modell und dessen Vorbild zu verfassen. Bedenken Sie aber, dass der Anwender bei Bedarf fast alles im Netz nachrecherchieren kann, wenn es ihn überhaupt interessiert. So ist eine allgemeine Geschichte der Bahnschranke ebenso überflüssig wie detailverliebte Schilderungen einer bestimmten Dorfkirche.

Umso wichtiger ist es, dass Sie die Funktionsweise von Modellen mit komplexen Bewegungsachsen erläutern. Ebenso essenziell ist die genaue, möglichst bebilderte Erklärung der Handhabung von Gleisobjekten, wenn sie als Set mit zueinander passenden Elementen vorliegen.

Die Dokumentation ist oft der erste Eindruck, den der Anwender vom gerade erworbenen Modell gewinnt. Da die Dokumentation auch schon vor dem Kauf im Shop präsentiert wird, gehört sie so auch zur Visitenkarte des Modells überhaupt. Schreiben Sie daher die Dokumentation möglichst in einer Textverarbeitung mit Rechtschreibhilfe. Zudem: Nicht jedem ist flüssiges Formulieren in die Wiege gelegt. Hier helfen – nicht anders als bei technischen Fragen beim Arbeiten mit dem Home-Nostruktor – im schriftlichen Ausdruck erfahrene Kollegen gerne weiter.

Schließlich wird der Text als PDF exportiert (das ermöglichen praktisch alle Office- bzw. Textverarbeitungsprogramme). Als Qualitätsstufe reicht die Mittlere; der Anwender wird die Dokumentation in aller Regel am Bildschirm lesen. Das hält die Datei schlank.

Der Dateiname der Dokumentation kann, muss aber nicht dem des Modells entsprechen. Die Dokumentation zum Modell BR_01_150_DB_ZZ1.3dm kann BR_01_150_DB_ZZ1.pdf oder z.B. Lok_01_150_Wittebleche.pdf heißen. Es gelten die üblichen Konventionen für Dateinamen.

PDF-Dokumentation in der externen *.ini-Datei eintragen

Das Modell kann in der externen *.ini-Datei mit insgesamt vier PDF-Dokumenten in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch und Polnisch verlinkt werden. Dies ermöglicht dem Anwender, die Dokumentation direkt aus der Modell-Auswahlliste aufzurufen. Auf diese Weise findet der Anwender die Dokumentation am schnellsten, zumal die Dateinamen im Ablage-Ordner der PDF-Dokumente nicht immer auf Anhieb verständlich sind.

Doku verlinken 01.jpg

Mausklick rechts auf die Modellbezeichnung öffnet ein Kontextmenü Hier kann die Dokumentation, soweit vorhanden, ausgewählt werden.

Damit die Verlinkung gelingt, wird sie in der externen *.ini-Datei so eingetragen:

PdfDoc_ENG = "Doku_zum_Modell_XYZ_ENG.pdf"<br>
PdfDoc_GER = "Doku_zum_Modell_XYZ_DEU.pdf"<br>
PdfDoc_FRA = "Doku_zum_Modell_XYZ_FRA.pdf"<br>
PdfDoc_POL = "Doku_zum_Modell_XYZ_POL.pdf"<br>

Bis auf den vollständigen Dateinamen mit der Endung *.pdf sind keine weiteren Pfadangaben notwendig, es sei denn, die Datei befindet sich im Unterordner des Zielordners \Doc\. Liegt die Dokumentation in nur einer Sprachversion vor (was die Regel sein dürfte), soll auf leere Werte, etwa: PdfDoc_POL = "" , verzichtet werden.


PDF-Dokumentation in der Installationsdatei eintragen

Im Gegensatz zum Eintrag in der *.ini-Datei wird im Installationsskript der Pfad ab dem Ordner Resourcen aufgeführt. Wenn die Dokumentation im Ordner Resourcen\Doc liegen soll, sieht die Installationsdatei z.B. so aus:

File001 = []
...
File015  = "V80NHW10019.pdf","Resourcen\Doc\V80NHW10019.pdf"

Das setzt voraus, dass sich die PDF-Datei im Installationspaket befindet. Siehe hierzu auch das Beispiel einer externen Ini-Datei.

Modell zum Signieren hochladen

Ihre fertigen Modelle, die den Prozess der Modellinstallation durchlaufen haben, übergeben Sie an das Tester-Gremium des Trend Verlags. Dies gilt für Shop- wie für Free-Modelle. Nach eventuellen Nachbesserungen, zu denen Sie das Tester-Gremium auffordern wird, wird das Modell vom Trend Verlag signiert und demnächst in den Shop eingestellt.

Flight Check

Sie ersparen sich und den Testern Zeit und Kraft, wenn Sie vor der Bereitstellung des Modells diese Liste durchgehen:

  • Backface Culling (ToDo)?
  • ToDo
  • Beträgt die Länge der Dateinamen einschließlich Punkt und Endung maximal 31 Zeichen?
  • Enthalten die Dateinamen nur die erlaubten Zeichen?
  • Läuft eine Probe-Installation auf ihrem eigenen Rechner ohne Fehlermeldungen?
  • Starten Sie die DEV-Version von EEP. Legen Sie eine leere Anlage an. Platzieren Sie das soeben installierte Modell. Sehen Sie das Modell komplett und fehlerfrei?
  • Haben Sie das Modell mit einer Dokumentation versehen, sie in der externen *.ini-Datei verlinkt und beigepackt?

Vortest

Wenn Sie Ihrem Modell grünes Licht geben können, übergeben Sie es nach Möglichkeit zu einem inoffiziellen Vortest an einen befreundeten Konstrukteurskollegen oder anderen Fachmann. So lassen sich niederschwellig Fehler korrigieren und verschiedene Einschätzungen zum Modell diskutieren.

Modell an Tester-Gremium hochladen

Spätere Updates


Sound in Immobilien

Es empfiehlt sich, dem Anwender die Sound-Steuerung über Kontaktpunkte zu dokumentieren, damit er nicht in die Falle tappt und im Planfenster fälschlich Kontaktpunkte für Sound auswählt.

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Modellinstallation mit dem Home-Nostruktor 13.0 vorbereiten

(HW1)

Die Vorteile einer Installationsroutine

Als offizieller Konstrukteur möchten Sie Ihre Modelle auch anderen EEP-Anwendern zur Verfügung stellen. Dazu muss eine Installationsroutine vorbereitet werden. Sie gewährleistet, dass alle zum Modell gehörenden Dateien sowie eventuelle zusätzliche Begleitdateien wie Sprühtexturen, Tauschtextur-Vorlagen, Dokumentation, Sound-Dateien, Demonstrationsanlagen usw. beim späteren Anwender in die vorgesehenen Verzeichnisse kopiert werden. Ein weiterer Vorteil der Installationsroutine für den EEP-Anwender besteht darin, dass die automatisch installierten Modelle zunächst in der Kategorie Neue Modelle → Zuletzt installiert erscheinen und auch ohne Modellscan in EEP sofort platziert werden können. Die vorläufige - weil lediglich bis zum nächsten Scannvorgang andauernde - Anzeige der zuletzt installierten Modelle in der Kategorie Neue Modelle ist sogleich der beste Zeitpunkt, um diese in die womöglich vorhandenen selbst erstellten Kategorien einzusortieren.

Die Installationsroutine und ihre Voraussetzungen

Der Home-Nostruktor 13.0 bietet eine komfortable und zuverlässige Möglichkeit zur automatischen Erzeugung von Installationsskripten für Einzelmodelle und umfangreiche Modellpakete. Das Funktionsprinzip basiert auf der Aufzeichnung einer vorhandenen Konstellation, die auf anderen Computern (beliebig oft) reproduziert werden kann. Die Voraussetzung hierfür ist, dass die Modelle und alle Begleitdateien, die Sie für die Erzeugung der Installationsroutine vorgesehenen haben, sich bereits im Ressourcen-Ordner von EEP (auf Ihrem lokalen Computer) befinden und diese zuvor auf Funktionsweise und korrekte Darstellung überprüft wurden. Zu beachten und zu kontrollieren sind dabei auch die gültigen Installationspfade.

Die eigentliche Vorbereitung einer Installationsroutine erfolgt in zwei Arbeitsschritten:

  • 1.Erzeugung eines Installationsskripts (install.ini-Datei)
  • 2.Erzeugung einer Artikelinstallation (*.eep-Datei)
Nos13 1.jpg

Die Gliederung in zwei Etappen ermöglicht die nachträgliche Zusammenfassung mehrerer Einzelartikel zu einem umfangreichen Modellpaket (z.B. einem Sparset). Die Anfertigung der *.eep-Skriptdatei ist jedoch auch bei einem einzigen Modell erforderlich, da sie den Start des Installationsprogramms 3DM-Installer.exe veranlasst, welches (ab EEP 7.0) nicht zum Lieferumfang der Modellpakete gehört.

Bitte beachten Sie:
Es wird grundsätzlich empfohlen, die beiden Installationsskripte Install.ini- und die Installation.eep-Datei mit dem Home-Nostruktor zu erzeugen, auch wenn diese Dateien mit einem Texteditor generiert bzw. nachträglich editiert werden können. Dies schließt Fehler aus, die beim Aufschreiben der Pfadangaben oder der Nummerierung der Installationsanweisungen passieren könnten.


Ein Installationsskript (eine Install.ini-Datei) erzeugen

ToDo: an passender Stelle einbauen: Sprühtexturen in das Skript aufnehmen

Im ersten Arbeitsschritt werden innerhalb des Ressourcen-Ordners von EEP alle Modelldaten und Begleitdateien ausgewählt, die Sie für die Installation vorgesehen haben. Der Home-Nostruktor 13.0 protokolliert dabei die Installationspfade, kopiert alle benötigten Daten in einen Zwischenordner ihrer Wahl und erzeugt darin eine Install.ini-Datei, die alle Installationsanweisungen in einer durchnummerierten Liste beinhaltet.

Und so gehen Sie dabei vor:
Rufen Sie aus dem Programm-Menü "Datei" die Funktion "Erzeuge Installationsskript (ini-Datei)" auf. Ein Dialogfenster, in dem Sie alle Einstellungen vornehmen, wird geöffnet.

Datei:Installationsskript erzeugen.jpg

Im oberen Eingabefeld des Dialogfensters tragen Sie einen eindeutigen Ordnernamen ein. In unserem Beispiel für die Installationsroutine nennen wir den Ordner "Beispielinstallation", welcher direkt auf dem Laufwerk C:\ generiert wird. Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Pfad ändern" können Sie das Laufwerk wechseln, die Verzeichnisstruktur durchsuchen, einen existierenden Ordner auswählen bzw. einen neuen anlegen. In diesem Ordner werden in Kürze alle Daten der Installation für spätere Verwendung zwischengespeichert. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche "*.3dm hinzufügen", um die Modelldatei auszuwählen, die installiert werden soll. Als Beispiel dient uns das Modell "Beispiel_Besandungsanlage.3dm", welches aus dem Ordner: \EEP8\Resourcen\Immobilien\Verkehr\Betriebswerke\ ausgewählt wurde.

3dm auswahl.jpg

Ist die Wahl des Modells (der *.3dm-Datei) getroffen, wird das mittlere Feld "Inhalt der Installation" mit der ersten Installationsanweisung gefüllt. Anzumerken sind hierzu folgende drei Sachverhalte:

1.Möchten Sie mehrere Modelle installieren, die sich im gleichen Ordner befinden, so können Sie beim geöffneten Auswahldialog "3DM-Dateien wählen" die [Strg]-Taste gedrückt halten, um gleichzeitig mehrere Dateien zu ::markieren. Dies erspart Ihnen die mehrfache Betätigung der "*.3dm hinzufügen"-Taste, wobei alle Installationsanweisungen nacheinander gelistet werden.
2.Sobald eine *.3dm-Datei eines Modells ausgewählt wurde, braucht die zugehörige *.ini-Datei des Modells nicht noch zusätzlich aufgenommen zu werden. Sowohl der Home-Nostruktor 8.0, als auch das 3DM-Installer.exe-Programm ::gehen generell davon aus, dass zu jeder *.3dm-Datei eine gleichnamige *.ini-Datei gehört und kopieren diese Ini-Datei ganz automatisch.
3.Für den Fall, dass Sie aus Versehen zu viele Dateien für die Installation markiert haben und bestimmte Einträge eliminieren möchten, so können Sie das per Doppelklick auf den Listeneintrag im Feld"Inhalt der Installation". ::Damit wird die jeweilige Installationsanweisung entfernt und die interne Nummerierung aktualisiert. Selbstverständlich wird dabei nicht etwa das Modell in den EEP-Ressourcen gelöscht, sondern lediglich die überflüssige ::Installationsanweisung im Listenfeld entfernt.

Es ist durchaus denkbar (wie auch in unserem Beispiel), dass mit einem Modell weitere Begleitdateien installiert werden sollen, wie z.B. eine Sound-Datei im *.wav-Format und eine PDF-Anleitung (oder auch eine Demonstrationsanlage, abgespeicherte Blöcke, Tauschtextur-Vorlagen etc.). Wie fügt man aber die, von *.3dm- abweichenden Dateiformate in die Modellinstallation mit ein? Ganz einfach; in dem Sie erneut auf die Schaltfläche "*.3dm hinzufügen" klicken, diesmal jedoch in der unteren Dateityp-Auswahl auf *.* (Sternchen-Punkt-Sternchen) umschalten, womit alle anderen Dateitypen angezeigt und zum Öffnen markiert werden können.

Andere dateiformate.jpg

Analog zur Auswahl einer *.3dm-Modelldatei rufen Sie innerhalb des Resourcen-Ordners von EEP die gewünschten Begleitdateien auf. In unserem Beispiel ist es die "Beispiel_Besandung.wav"-Datei aus dem Ordner \Resourcen\Sounds\EEXP\ und die "Beispielanleitung_zur_Besandungsanlage.pdf"-Datei aus dem Ordner \Ressourcen\Doc\. Die bereits ausgewählten Dateien werden im Feld "Inhalt der Installation" in jeweils einer separaten Zeile des Installationskcripts erfasst.

Inhalt der installation.jpg

Bevor die Install.ini-Datei erzeugt werden kann, muss noch die Kompatibilität des Modells bzw. des Modellpaketes zu einer EEP-Version bestimmt werden, die als Mindestvoraussetzung für die Installation gelten wird. Bei der Auswahl der minimalen EEP-Version muss zunächst die Exportweise des Modells berücksichtigt werden, so z.B. ob darin die LOD-Funktion verwendet wurde, die EEP erst ab der Version 8.0 unterstützt. Ein weiterer Faktor für die Anwendbarkeit der Modelle sind diverse Plug-in-Funktionen, welche für die korrekte Funktionsweise des Modells bzw. des Modellpakets benötigt werden und noch vor der Installation auf das Vorhandensein abgefragt werden können. Setzt ein Modell bestimmte Funktionen der Plug-ins voraus, wird bei den jeweiligen Optionskästchen ein Haken gesetzt, wobei die simultane Kennzeichnung mehrerer Plug-ins als Mindestvoraussetzung durchaus möglich ist.

3dm-installer fehlermeldung.jpg


Hinweiser.gif

Hinweis:
Werden die deklarierten Mindestvoraussetzungen nicht erfüllt, wird das Installationsprogramm 3DM-Installer.exe die Installation vorsorglich abbrechen und entsprechenden Hinweis einblenden:


Sind für alle Dateien, die zum Lieferumfang des Installationspaketes gehören, die entsprechenden Installationsanweisungen angelegt, können Sie abschließend auf die Schaltfläche "Erzeugen" klicken. Das Dialogfenster wird augenblicklich geschlossen und alle Dateien inklusive der neu erstellten Install.ini-Datei in den Ordner "Beispielinstallation" auf dem Laufwerk C:\ kopiert.

Ordnerinhalt installation.jpg


Eine Artikelinstallation (*.eep-Datei) erzeugen

Im zweiten Arbeitsschritt der Vorbereitung einer Installationsroutine wird eine *.eep-Datei erzeugt, die hauptsächlich für den Start des Programms 3DM-Installer.exe zuständig ist. So gesehen ist die Datei mit einer Art "Fernbedienung" vergleichbar, weil das eigentliche Installationsprogramm nicht zum Lieferumfang des Modellpaketes gehört, verständlicherweise jedoch gestartet werden muss, um die Installation zu vollziehen. Sekundär kann die Datei mehrere Modellpakete über eine gegliederte Installation zu einem Gesamtpaket verbinden und ein Auswahlmenü in mehreren Sprachen erzeugen, was im übertragenen Sinne mit einer Kanalauswahl auf der Fernbedienung vergleichbar ist. Um die *.eep-Datei zu erzeugen gehen Sie wie folgt vor:

Rufen Sie aus dem Programm-Menü "Datei" die Funktion "Erzeuge Artikelinstallation (eep-Datei)" auf. Ein Dialogfenster mit dem Titel: "Erzeuge eine *.eep-Datei für den 3DM-Installer" wird geöffnet.

Eep install leer.jpg

Spätestens an dieser Stelle sei die Frage erlaubt: Was und wie möchten wir installieren?
Diese Frage zielt darauf ab, ob Sie lediglich ein kleines Modellpaket haben und sofort zur Installation der Daten fortschreiten können, oder aber eine umfangreiche Modellsammlung vorliegt, die eines Auswahlmenüs bedarf, welches mit Installationshinweisen in bis zu vier Sprachen versehen werden kann. Widmen wir uns zunächst der einfacheren Variante.


Schnelle Einzelinstallation ohne Auswahlmenü

Im eingeblendeten Dialogfenster klicken Sie auf die Schaltfläche "Install.ini hinzufügen". Ein Auswahlfenster mit der Anzeige der Verzeichnisstruktur der Laufwerke wird geöffnet, in dem Sie den Ordner aufsuchen, den Sie zuvor für das Installationspaket generiert haben. In unserem Fall war es der Ordner "Beispielinstallation". Klicken Sie nun auf die Datei "Install.ini" und anschließend auf die Schaltfläche "Öffnen".

Installini auswahlfenster.jpg

Die Anzeige kehrt augenblicklich zum vorherigen Dialogfenster zurück, wobei sämtliche Eingabefelder nicht mehr blockiert (ausgegraut) sind, vielmehr die Eingabe weiterer Parameter erwarten. Und genau an dieser Stelle kann unterscheiden werden, ob es sich um eine sofortige Installation oder eine gegliederte Teilinstallation mit einem Auswahlmenü handeln solle. Tragen Sie in die beiden Eingabefelder "Titel der Installation in der ausgewählten Landessprache" und "Beschreibung in der ausgewählten Landessprache" nichts ein (nicht mal ein Leerzeichen!), so wird das Installationsprogramm sofort nach dem Start zum Kopieren der Daten übergehen - was bei der ersten Installationsvariante durchaus beabsichtigt ist.

Installation variante1.jpg

Bevor Sie abschließend auf die Schaltfläche "*.eep-Datei erzeugen" klicken, sollte erwähnt werden, dass der Pfad des endgültigen Installationsordners, dem Sie im Eingabefeld "Name des Installationsordners" einen individuellen Namen geben können (bei Shop-Artikeln ist es die fortlaufende Bestellnummer und bei kostenlosen Artikeln darf dieser frei gewählt werden), mit der Schaltfläche "Durchsuchen" geändert werden kann. Der Standard-Pfad in dem sich die vorgefertigten Artikelinstallationen normalerweise befinden, lautet C:\EEP_INSTALL. Da die erste Variante der Installationsroutine somit abgeschlossen ist, sollten wir uns noch den Inhalt des Ordners C:\EEP_INSTALL anschauen...

V73 meine erste installation.jpg

Und siehe da: Der soeben entstandene Ordner heißt gar nicht "Meine_erste_Installation", sondern "V73Meine_erste_Installation!" Warum ist es so? Um dem EEP-Anwender gleich vorweg mitzuteilen, welche Mindestvoraussetzungen bei der Installation des Artikels erfüllt sein müssen, fügt der Home-Nostruktor automatisch drei Vorzeichen ein, welche die minimale Versionsnummer darstellen - in unserem Fall "V" für Version, und "73" für EEP 7 mit Plug-in 3. Woher wusste das aber die "Installation.eep-Datei"? Sie erinnern sich; bei der Generierung der Install.ini-Datei wurden eben diese Angaben als Mindestvoraussetzung deklariert und der Home-Nostruktor hat diese ausgelesen und dem Ordnernamen automatisch vorangestellt.


Gegliederte Installation mit einem Auswahlmenü

Wie Sie bereits vermuten, unterscheidet sich die zweite Variante der Installation durch zusätzliche Informationsangaben in den Feldern, die zuvor leer gelassen wurden. In der Tat, die Angaben in den Eingabefeldern "Titel der Installation in der ausgewählten Landessprache" und "Beschreibung in der ausgewählten Landessprache" bilden ein Auswahlmenü der (bis zu 99 möglichen) Teilinstallationen, die vom EEP-Anwender separat gestartet werden können. Damit das Auswahlmenü mindestens zwei Teilinstallationen beinhaltet, sollte sinnvollerweise dafür gesorgt werden, dass zwei Pakete vorliegen und die jeweiligen Install.ini-Dateien (siehe Arbeitsschritt 1) bereits erzeugt wurden. So auch in unserem zweiten Modellpaket, das "Beispielinstallation2" heißt und ein Modell einer Bekohlungsanlage beinhaltet. Und so gehen Sie vor:

Rufen Sie aus dem Programm-Menü "Datei" die Funktion "Erzeuge Artikelinstallation (eep-Datei)" auf, um das bereits vertraute Dialogfenster anzuzeigen. Wie zuvor, klicken Sie auf die Schaltfläche "Install.ini hinzufügen" und wählen im nachfolgendem Auswahlfenster die Install.ini-Datei aus dem Ordner C:\Beispielinstalltion aus. Wurde die Datei geöffnet, kann im Eingabefeld "Titel der Installation in der ausgewählten Landessprache" ein eindeutiger Name für die Teilinstallation bestimmt werden. In unserem Fall tragen wir den Titel Besandungsanlage ein. Im Eingabefeld darunter "Beschreibung in der jeweiligen Landessprache" können Sie kurze Hinweise über das Wesen des Modells, mögliche Besonderheiten oder den Lieferumfang der Teilinstallation eintragen. Als Beispiel kann folgende Kurzbeschreibung dienen:

Installiert werden:
Beispiel_Besandungsanlage.3dm,
Beispiel_Besandung.wav,
Beispielanleitung_zur_Besandungsanlage.pdf

Installation sprachauswahl.jpg

In der rechten oberen Ecke des Dialogfensters befindet sich ein Sprach-Auswahlmenü für die Sprachen: Deutsche, Englisch, Französisch und Polnisch. Es wäre optimal, wenn Sie die Texte in den genannten Sprachen übersetzt eintragen würden - "zur Not" können aber auch die deutschen Bezeichnungen kopiert und bei allen vier Sprachen gleichermaßen eingefügt werden. Wichtig ist, dass beide Eingabefelder in allen vier Sprachvarianten mit einem Text belegt sind. Ansonsten würden die ausländischen EEP-Anwender außer einem Installationsicon nichts anderes zu sehen bekommen, was auf eine (scheinbar) "leere" bzw. unvollständige Installation hindeuten könnte. Sind die Eingabefelder ordnungsgemäß ausgefüllt, kann sogleich der zweite Teil vorbereitet werden.

Klicken Sie erneut auf die Schaltfläche "Install.ini hinzufügen" und wählen im nachfolgenden Auswahlfenster eine Install.ini-Datei, die dem zweiten Modellpaket entstammt, das installiert werden soll. Als Beispiel dient uns der Ordner C:\Beispielinstallation2, in dem sich ein Modell einer Bekohlungsanlage, eine *.wav-Datei, eine Demonstrationsanlage und eine vorgefertigte Install.ini-Datei befinden. Analog zur viersprachigen Beschriftung der ersten Teilinstallation, verfahren Sie auch bei der zweiten so - mit dem Unterschied natürlich, dass Betitelung und Inhaltsangaben in den Eingabefeldern andere sind.

Zweite installation.jpg

Zum Schluss braucht nur noch der Installationsordner passend benannt zu werden und dem abschließenden Klick auf die Schaltfläche "*.eep-Datei erzeugen" steht nichts mehr im Wege... Nach dem Aufruf der "Installation.eep-Datei" aus dem Ordner C:\EEP_INSTALL\V73Meine_zweite_Installation\ würde das neu kreierte Auswahlmenü des 3DM-Installer.exe-Programms wie erwartet und beabsichtigt so aussehen:

Installation waehlen.jpg

Und so sieht der Inhalt der Installation.eep-Datei nach dem Aufruf in einem Texteditor aus.